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	<title>Neues Forum &#039;Geist und Leben&#039;</title>
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	<description>Für Religions-, Gewissens-, Meinungs- und Pressefreiheit + Lebensschutz</description>
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		<title>Iran: Erneut Steinigungsurteil bestätigt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 12:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main. Am 28. August 2010 hat das Oberste Gericht der Islamischen Republik Iran in Teheran erneut ein Steinigungsurteil bestätigt. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, seien die Opfer eine Frau, Sariyeh Ebadi, und ein Mann, Wali &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=208">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 15.8333px;"><em>Frankfurt am Main.</em> Am 28. August 2010 hat das Oberste Gericht der Islamischen Republik Iran in Teheran erneut ein Steinigungsurteil bestätigt. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, seien die Opfer eine Frau, Sariyeh Ebadi, und ein Mann, Wali Dschanfeschan, die im Zentralgefängnis der nordwest-iranischen Stadt Urmia inhaftiert seien. Beiden soll ein Rechtsanwalt verweigert worden sein, so die IGFM.</span></p>
<p>Das Paar war zunächst in der Stadt Urmia in erster Instanz wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. Das Urteil wurde später von der 12. Abteilung des Berufungsgerichtes der Provinz West-Aserbaidschan bestätigt. Verhaftet wurde das Liebespaar <em>im Jahre 1387 nach dem iranisch-islamischen Sonnenkalender</em> [hedschri schamsi], das am 20. März 2008 [nach dem gregorianischen Kalender] begann. Da das genaue Verhaftungsdatum nicht bekannt ist, könnte die Verhaftung sowohl im Jahr 2008 als auch im Jahr 2009 gewesen sein. <em>Quelle:</em> IGFM 30.08.2010</p>
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		<title>Schock in Pakistan: Christliche Helfer ermordet</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 19:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verfolgte Christen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schock in Pakistan: Verschiedene Beobachter aus Kreisen der Regierung, des Militärs und der humanitären Hilfsorganisationen, die im Swat-Tal tätig sind, bestätigten an diesem Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur fides den Mord an drei humanitären Helfern. Sie waren im Einsatz unter den &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=204">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schock in Pakistan: </strong>Verschiedene Beobachter aus Kreisen der Regierung, des Militärs und der humanitären Hilfsorganisationen, die im Swat-Tal tätig sind, bestätigten an diesem Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur <em>fides </em>den Mord an drei humanitären Helfern. Sie waren im Einsatz unter den Flutopfern in Pakistan. Es handelt sich bei den Ermordeten um Ausländer christlichen Glaubens, die vor Ort für eine Hilfsorganisation tätig waren, die aus Sicherheitsgründen noch nicht genannt werden soll. Michael O´Brien vom Internationalen Roten Kreuz in Islamabad erzählte unseren italienischen Kollegen, wie die Lage im Augenblick aussieht. US-Regierungskreise hatten am Donnerstag von Organisationen berichtet, die planten, ausländische Helfer anzugreifen.</p>
<p><span style="font-size: 15.8333px;">„Wir nehmen diese Drohung sehr ernst.“ So Michael O’Brian vom internationalen Roten Kreuz in Islamabad zu Radio Vatikan. „Das Rote Kreuz befindet sich aber in einer anderen Lage als andere Hilfsorganisationen. Wir sind bereits seit über 30 Jahren in Pakistan und arbeiten eng mit dem Roten Halbmond des Landes zusammen. Wir gelten hier als eine rein humanitäre Organisation. Da haben es religiöse Hilfswerke schwerer als wir, obwohl sie genauso gut wie wir arbeiten.“ (Radio Vatikan/kna/pm)</span></p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=204&pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>„Krieg gegen Christen in 50 Ländern“</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 22:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verfolgte Christen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von 100 Menschen, die weltweit aufgrund ihrer Religion ermordet werden, sind 75 Christen. Daran hat Mario Mauro, OSZE-Beauftragter gegen Rassismus und Mitglied des Europaparlaments, beim katholischen Rimini-Meeting erinnert. Es sei ein regelrechter Krieg gegen Christen in über 50 Ländern der &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=194">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von 100 Menschen, die weltweit aufgrund ihrer Religion ermordet werden, sind 75 Christen. Daran hat Mario Mauro, OSZE-Beauftragter gegen Rassismus und Mitglied des Europaparlaments, beim katholischen Rimini-Meeting erinnert. Es sei ein regelrechter Krieg gegen Christen in über 50 Ländern der Welt im Gang, in denen es keine Religionsfreiheit gebe. </p>
<p>„An der Spitze der entsprechenden Liste steht Nordkorea. Ein atheistischer Staat, der alle Religionen verbietet. Allerdings: 35 der besagten 50 Länder sind islamisch. Das wirft ernste Fragen über den Stand des Dialogs zwischen uns und den mehrheitlich muslimischen Staaten auf. Die wichtigsten dieser Staaten sind Pakistan, Saudi Arabien, Afghanistan und Irak, wo ein echtes Blutbad im Gang ist, das die Flucht der Christen praktisch erzwingt und damit die Destabilisierung des gemarterten Landes weiter vorantreibt.“ – Quelle: Radio Vatikan, 26.08.2010</p>
<p><strong>Mein Kommentar zu Pakistan:</strong> Soeben ging die Sendung im Zweiten Deutschen Fernsehen „Hilfe für Pakistan“ zu Ende. Die Moderatoren, an der Spitze Peter Frey, versuchten ständig die vorhandenen Bedenken zu zerstreuen, dass Spenden nicht oder nicht vollständig die Bedürftigen erreichen. Das ist der eine Aspekt, okay. Der zweite Aspekt: Die Spender helfen ohne Ansehen der Religionszugehörigkeit und vertrauen darauf, dass die Hilfsorganisationen die Spenden gerecht verteilen, auch okay.</p>
<p>Ein anderer Aspekt: Herr Neudeck von „Cap Anamur“, seinerzeit bekanntgeworden durch den Einsatz für vietnamesische Bootsflüchtlinge, sprach in dieser Sendung „von den sehr gläubigen Muslimen, die an den gleichen Gott glauben wie wir“ und von den Taliban als kleine Minderheit. Nun, Herr Neudeck kennt offenbar nicht die alltägliche Wirklichkeit in Pakistan. Abgesehen davon, dass die christliche Minderheit mit keinem Wort erwähnt wird, wird durch diese Schönfärberei davon abgelenkt, dass religiöse Minderheiten wie Christen, Hindus, Sikhs und Buddhisten benachteiligt werden. Es vergeht kaum eine Woche ohne Übergriffe auf Christen. Dies vor allem durch den umstrittenen Blasphemie-Paragrafen, nach dem es beispielsweise ein schweres Verbrechen ist, den Koran ohne vorherige rituelle Waschung zu berühren. Solche „Vergehen“ sind aber in der Regel erfunden, um einem unliebsamen christlichen Nachbarn den Garaus zu machen. </p>
<p>Bei der aktuellen Flutkatastrophe trifft es Christen doppelt.  Nicht nur, dass die Familien durch das Hochwasser alles verloren haben und um ihr Überleben kämpfen. Vielfach stehen sie besonders in abgelegenen Gebieten in der Gefahr, bei der Verteilung von Hilfsgütern durch Muslime benachteiligt zu werden. Wie dem Hilfswerk für verfolgte Christen <em>Open Doors</em> berichtet wurde, flohen Christen vor den Wassermassen auch in Moscheen. Dort werden sie im Gegenzug für Güter aufgefordert, zum Islam überzutreten. Islamistische Extremisten nutzen die Not, um die betroffenen Christen einzuschüchtern und auf ihre Seite zu ziehen. – Siehe dazu den Beitrag: <a href="http://www.mission-heilig-kreuz.de/2010/08/23/pakistan-gezielt-und-wirkungsvoll-helfen/">„Pakistan – gezielt und wirkungsvoll helfen“.</a> &#8211; Heinz Josef Ernst</p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=194&pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Pakistan: Verurteilte Christen zum Ende des Ramadan freilassen!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weist die Feststellung von Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, wonach die islamfeindliche Stimmung Ursache für geringe Spenden für Pakistan sei, als haltlos und Stimmungsmache zurück. Die Spendenbereitschaft für die &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=186">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 15.8333px;"><strong>Frankfurt am Main.</strong> Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weist die Feststellung von Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, wonach die islamfeindliche Stimmung Ursache für geringe Spenden für Pakistan sei, als haltlos und Stimmungsmache zurück. Die Spendenbereitschaft für die Opfer der Flutkatastrophe in Indonesien und insbesondere die von den Empfängern ausgehende Dankbarkeit für jegliche Hilfe sprächen eine deutlich andere Sprache. Herrn Mazyek stünde es zu, gerade jetzt mit der muslimischen Führung in Pakistan das Gespräch zu suchen, damit Wege zur Achtung der Religionsfreiheit, zu einem toleranteren Umgang mit den Nichtmuslimen und gegen die Korruption auf allen Ebenen wirksam beschritten werden. <strong>Allein die Ankündigung, dass als Anerkennung für die außerordentliche Hilfe Europas und der USA die Christen, die derzeit wegen angeblicher Blasphemie eine ungewisse Zeit in Haft gehalten oder langjährige Haftstrafen ertragen müssten, am Ende des Ramadan freigelassen werden, würde die Hilfsbereitschaft deutlich steigern. </strong>Die IGFM ermunterte angesichts des unerträglichen Leids ausdrücklich, <a href="http://www.mission-heilig-kreuz.de/2010/08/23/pakistan-gezielt-und-wirkungsvoll-helfen/">für die Flutopfer zu spenden</a> und verweist dabei auch auf die Möglichkeiten der christlichen Hilfswerke vor Ort.</span></p>
<p>Die IGFM erinnerte daran, <strong>dass nahezu keine Woche vergehe, in der es nicht zu Übergriffen von fundamentalistischen Muslimen auf Christen komme</strong>. Das in der pakistanischen Verfassung verankerte höhere Recht für Muslime gegenüber Nichtmuslimen gebe den Muslimen zum Beispiel mit dem Vorwurf der Gotteslästerung eine Waffe zum Erreichen jeglichen Vorhabens privater Natur gegen Nichtmuslime in die Hände. Polizei und Justiz seien angesichts des von Moscheevorbetern aufgestachelten Mobs oftmals nur noch in der Lage, Beschuldigte zum eigenen Schutz vor der Ermordung in Schutzhaft zu nehmen, die bis zu einem rechtskräftigen Urteil Jahre andauern könne. So waren z.B. im März 2010 das Ehepaar Ruqqiya Bibi und Munir Masih zu 25 Jahren Gefängnis wegen Verunglimpfung des Korans verurteilt worden. Ihnen wurde vorgeworfen, im Dezember 2008 den Koran ohne vorherige rituelle Waschung berührt zu haben. Die Christen Kingri Masih und Anwar Kenneth sitzen seit 2002 wegen angeblicher Blasphemie in der Todeszelle, so die IGFM. &#8211; <em>HJE</em></p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=186&pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Warnung vor den Folgen der Abtreibung – Embryomodelle in Briefkästen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 10:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Saarbrücken. Mit einer spektakulären Aktion in der Innenstadt hat der Verein Durchblick e.V. am 13. August 10 auf das Tabuthema Abtreibung aufmerksam gemacht: Bei einer Kundgebung stellten Helfer des Vereins 1.278 Paar Kinderschuhe auf. Dies entspricht der Zahl der an &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=177">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 15.8333px;"><strong>Saarbrücken.</strong> Mit einer spektakulären Aktion in der Innenstadt hat der Verein Durchblick e.V. am 13. August 10 auf das Tabuthema Abtreibung aufmerksam gemacht: Bei einer Kundgebung stellten Helfer des Vereins 1.278 Paar Kinderschuhe auf. Dies entspricht der Zahl der an saarländischen Frauen im Jahr 2009 vorgenommenen Abtreibungen. Auch betroffene Frauen kamen zu Wort. Die Kundgebung war der Auftakt zu einer Verteilaktion von 300.000 originalgetreuen Embryomodellen im ganzen Saarland.</span></p>
<p>Die originalgetreuen Kunststoffmodelle werden mit der Post in einem verschlossenen Umschlag zusammen mit einer Informationsbroschüre an alle saarländischen Haushalte verschickt. Sie zeigen einen zehn Wochen alten Embryo (in Deutschland darf nach staatlich anerkannter Beratung bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei abgetrieben werden).</p>
<p>„Wir wollen niemanden anklagen, schon gar nicht Frauen, die sich in einer Konfliktsituation für eine Abtreibung entschieden haben“, betonte Thomas Schührer, der erste Vorsitzende des Durchblick e. V. vor Journalisten. Aber eine sachliche Diskussion könne man nur führen, wenn man die Fakten kenne. Schührer: „Deswegen machen wir auf die Tatsache aufmerksam, dass bei jeder Abtreibung ein Mensch getötet wird.“ Durch eine umfassende Aufklärung über den vorgeburtlichen Entwicklungsstand des Menschen könnten die meisten Abtreibungen verhindert werden. „Wer das Modell erst einmal in Händen hält, wird sich in dieser Hinsicht nie mehr täuschen lassen“, so Thomas Schührer.</p>
<p>Bei der Kundgebung kam auch ein weiteres Tabuthema zur Sprache: Die traumatischen körperlichen und seelischen Folgen, die eine Abtreibung für Frauen haben kann. Zwei Frauen, die selbst eine Abtreibung erlitten haben, erzählten den erschütterten Zuhörern über ihre Erfahrungen.</p>
<p>Die Sängerin Claudia Wellbrock berichtete, wie sie als DDR-Bürgerin eine Abtreibung hatte vornehmen lassen. Obwohl es in der DDR keine Lebensrechtsbewegung gab und niemand sie darauf hingewiesen habe, dass das ungeborene Kind ein Mensch sei, habe sie sofort nach dem Eingriff gemerkt, dass sie einen schweren Fehler begangen hatte. „Ich fiel in tiefe Depressionen, versuchte, mir das Leben zu nehmen und war ein Jahr lang in stationärer psychiatrischer Behandlung“, sagte Wellbrock. Heute geht sie in Schulen, um von ihren Erlebnissen zu berichten und vor einer Abtreibung zu warnen. Ihre traumatischen Erfahrungen hat sie in Lieder gekleidet. Einige davon trug sie in Saarbrücken vor.</p>
<p>Auch Ursula Linsin-Heldrich hat ihr Kind abgetrieben. In der Folge wurde sie alkoholkrank und ihre Ehe ging in die Brüche. „Ich warne alle Mädchen und junge Frauen vor einer Abtreibung, an der ich selbst so sehr gelitten habe“, sagte Ursula Linsin-Heldrich. Mittlerweile engagiert sie sich in der Selbsthilfegruppe „Rahel“ um betroffenen Frauen zu helfen, die oft allein gelassen werden. Linsin-Heldrich beklagte, <strong>dass die möglichen Folgen einer Abtreibung für die Frau weitestgehend verschwiegen werden.</strong></p>
<p>Die Publizistin und Eheberaterin Ruth Heil sprach über zwei Fehlgeburten, die sie selbst erlitten hatte. Das war schon sehr belastend für sie. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man damit leben könnte, wenn ich bei der Tötung meines Kindes aktiv mitgewirkt hätte“, so Ruth Heil.</p>
<p>Alle Erfahrungsberichte lösten große Betroffenheit bei den Zuhörern aus.</p>
<p>Ähnliche Verteilaktionen hat der im badischen Östringen (bei Karlsruhe) ansässige Verein schon mehrfach in Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt über eine halbe Million Embryomodelle verteilt.  „Vier von fünf Personen, die wir befragten, äußerten sich zustimmend oder neutral“, sagt Thomas Schührer. Die Verteilung im Saarland ist die bislang größte Einzelaktion des „Durchblick e.V.“. Und doch steht der Verein erst am Anfang: Langfristiges Ziel, so Thomas Schührer, sei es, dass alle Haushalte der Bundesrepublik Deutschland ein Embryomodell erhalten.</p>
<p>Die Verpackung der Modelle und der Informationsbroschüre erfolgte durch ehrenamtliche Helfer. Die Kosten der Aktion bestritt der Verein ausschließlich durch Spenden. Auch die Kinderschuhe wurden von Familien und Einzelpersonen gespendet. Sie sollen bei einigen zukünftigen Aktionen dieser Art wieder zum Einsatz kommen und dann an Bedürftige abgegeben werden, so Thomas Schührer. <em>Quelle:</em> <a href="http://www.embryonenoffensive.de">Durchblick e.V., 76646 Östringen</a></p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=177&pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Indonesien wird christenfeindlicher</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 18:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt gegen Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das größte islamische Land der Welt wird immer mehr zum christenfeindlichsten Staat überhaupt. Seit Januar sind bereits 28 schwerwiegende Gewaltfälle gegen Christen zu verzeichnen. Tendenz steigend, sagen Menschenrechtsorganisationen, die von der Regierung in Jakarta ein entschiedeneres Vorgehen gegen radikale Muslime &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=170">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das größte islamische Land der Welt wird immer mehr zum christenfeindlichsten Staat überhaupt. Seit Januar sind bereits 28 schwerwiegende Gewaltfälle gegen Christen zu verzeichnen. Tendenz steigend, sagen Menschenrechtsorganisationen, die von der Regierung in Jakarta ein entschiedeneres Vorgehen gegen radikale Muslime fordern. Der Generalvikar der Erzdiözese von Jakarta, Yohanes Subagyo, ist besorgt. Christen würden immer mehr als Feinde der Indonesier betrachtet, obwohl sie ja selber Bürger des Landes seien, so der Generalvikar.</p>
<p>„Man darf das Problem nicht vereinfachend darstellen. Es ist nämlich nicht nur ein religiöses Problem. Viele Indonesier wissen einfach nicht, dass wir auch einheimische Christen haben. Das heißt konkret, das Volk kennt sich gegenseitig gar nicht. Sobald man sich kennt, lösen sich solche Missverständnisse wie von selbst. Zum Beispiel wollten wir in Jakarta eine Kirche bauen. Es gab dazu viele Schwierigkeiten. Wir haben dann den Weg des Dialogs mit unseren muslimischen Brüdern gesucht und nicht einfach den juristischen Weg eingeschlagen.“</p>
<p>Ein weiteres Problem seien die christlichen Sekten. Sie legten einen aggressiven Missionisierungsstil an den Tag, so der Generalvikar von Jakarta. Viele Muslime unterscheiden dann nicht zwischen Katholiken und Mitglieder solcher Sekten.</p>
<p>„Diese christlichen Sekten wollen prinzipiell nicht in Frieden und Harmonie mit Muslimen zusammenleben. Das unterstützt wiederum die Haltung radikaler Muslime. Wir Katholiken hingegen verstehen uns als kreative Minderheit in dem Land. Wir sehen unsere Aufgabe darin, für das Allgemeinwohl zu arbeiten und so Zeugnis für Jesus Christus zu sein.“ Quelle: Radio Vatikan<span style="font-size: 15.8333px;"> 29.07.2010.</span></p>
<p><span style="font-size: 15.8333px;"><em>Kommentar:</em> Die Christen sollten gerade in der Verfolgung eins werden, besonders was die Mission anbetrifft; erfüllen die Katholiken den Auftrag des Herrn der Kirche, wenn für sie Missionierung nur &#8220;Arbeiten für das Gemeinwohl&#8221; bedeutet? Andererseits ist zu hinterfragen, wie &#8220;aggressive Mission&#8221; tatsächlich praktiziert wird. &#8211; <em>HJE</em></span></p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=170&pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Protest gegen neue Amputationen im Iran</title>
		<link>http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=163</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte allgem]]></category>
		<category><![CDATA[Scharia]]></category>
		<category><![CDATA[Amputation]]></category>
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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main (23. Juli 2010) – Gestern, am 22. Juli, sollen fünf Personen wegen Diebstahls jeweils an den Händen amputiert worden sein. Akbar Biglori, der Staatsanwalt der westiranischen Provinz Hamedan, kritisierte, dass die Amputationen nicht in der Öffentlichkeit, sondern &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=163">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Frankfurt am Main (23. Juli 2010)</em> –<strong> </strong>Gestern, am 22. Juli, sollen fünf Personen wegen Diebstahls jeweils an den Händen amputiert worden sein. Akbar Biglori, der Staatsanwalt der westiranischen Provinz Hamedan, kritisierte, dass die Amputationen nicht in der Öffentlichkeit, sondern in einer Haftanstalt vollstreckt wurden. Der Grund dafür sei seiner Meinung <strong>nach zu verhindern, dass „der Feind daraus schließen würde, der Islam sei eine gewaltsame und die Menschenrechte verletzende Religion“.</strong> Nach Ansicht des Staatsanwalts seien die Amputationen aber der Wille Gottes und dienten dazu, anderen Dieben „eine Lektion“ zu erteilen.</p>
<p>Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisierte die Amputationen scharf, da es sich bei „Amputationen um eindeutig grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafen handle, die vom Völkerrecht geächtet sind.“ Grundlage für die Amputationen ist das islamische Rechtssystem, die Scharia. In der Islamischen Republik Iran ist die Bestrafung für Diebstahl im Art. 201 des iranischen Strafrechtes formuliert:</p>
<p><strong>Die hadd-Strafe für Diebstahl</strong><br />
Art. 201 – Die hadd-Strafe ist, wie im Folgenden erläutert:</p>
<ul>
<li><span style="font-size: 15.8333px;">beim ersten Mal Abschneiden von vier Fingern der rechten Hand des Diebes von ihrem Ansatz an, so dass ihm sechs Finger und die Handfläche verbleiben;</span></li>
<li><span style="font-size: 15.8333px;">beim zweiten Mal Abschneiden des linken Fußes des Diebes und zwar von unten her am Fußrist, so dass der halbe Fuß und ein Teil des Fußballens übrig bleiben;</span></li>
<li><span style="font-size: 15.8333px;">beim dritten Mal lebenslange Gefängnisstrafe; </span></li>
<li><span style="font-size: 15.8333px;">beim vierten Mal, wenn der Dieb auch im Gefängnis noch stiehlt, die Todesstrafe.</span></li>
</ul>
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		<title>Dramatische Situation der afghanischen Christen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Offener Brief an Bundesaußenminister Dr. Westerwelle. Als aktives Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IFGM) sorge ich mich um das Schicksal der (wenigen) Christen in einem Land, in dem bereits 40 deutsche Soldaten ihr Leben gelassen haben. Besonders schockierend ist &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=160">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Offener Brief an Bundesaußenminister Dr. Westerwelle.</em> A<span style="font-size: 15.8333px;">ls aktives Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IFGM) sorge ich mich um das Schicksal der (wenigen) Christen in einem Land, in dem bereits 40 deutsche Soldaten ihr Leben gelassen haben. Besonders schockierend ist es, wenn ein afghanischer Abgeordneter erklärt, dass die Ermordung von Christen, die zuvor Muslime waren, kein Verbrechen sei.</span></p>
<p><span style="font-size: 15.8333px;">Wie das evangelische Nachrichtenmagazin <em>ideaSpektrum</em> berichtet, haben sich 150 Christen aus Afghanistan in Neu-Dehli an die Öffentlichkeit gewandt: Die Christen, die nach Indien geflohen sind, bitten um Hilfe, um die Christenverfolgung in ihrem Heimatland zu beenden. Wenn ein Muslim Christ werde, erwarte ihn die Todesstrafe, heißt es in einem in Neu-Dehli veröffentlichten Offenen Brief der „Afghanischen Christlichen Gemeinde“. Und weiter schreiben die Christen: „Wir verstehen nicht, wie die ganze Welt und besonders die weltweite Kirche ruhig bleibt und die Augen verschließt. Tausende ihrer Brüder und Schwestern leben ständig in Todesangst, bedroht von der Todesstrafe; sie werden gefoltert, verfolgt und als Kriminelle verunglimpft.“</span></p>
<p><span style="font-size: 15.8333px;">Gibt es seitens der Bundesregierung bereits Aktivitäten, die Religionsfreiheit in Afghanistan zu fördern und die Konvertiten vor der Ermordung zu schützen? &#8211; <em>HJE</em></span></p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=160&pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Diskriminierung der Christen im Gazastreifen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Radio Vatikan berichtet: Die Christen im Gazastreifen sind nach Einschätzung des argentinischen Missionars Guillermo Fabrega massiven Diskriminierungen ausgesetzt. Junge Männer würden zum Teil grundlos von der Polizei überwacht oder vorübergehend eingesperrt. Das sagte der Priester am Dienstag auf Anfrage. Bei &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=157">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Radio Vatikan berichtet:</em> Die Christen im Gazastreifen sind nach Einschätzung des argentinischen Missionars Guillermo Fabrega massiven Diskriminierungen ausgesetzt. Junge Männer würden zum Teil grundlos von der Polizei überwacht oder vorübergehend eingesperrt. Das sagte der Priester am Dienstag auf Anfrage. Bei der Arbeitssuche würden Christen zumeist gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch geladen. Dadurch sei die Arbeitslosigkeit in der überdurchschnittlich gut ausgebildeten christlichen Gemeinschaft noch höher also ohnehin in dem Krisengebiet. <strong>Auch werde die mittlerweile auf eine Minderheit von 0,2 Prozent geschrumpfte christliche Gemeinschaft gedrängt, zum Islam überzutreten,</strong> berichtete Fabrega. Vereinzelten Übertritten zum Islam stünden umgekehrt auch einige Konversionen von Muslimen zum Christentum gegenüber. Da solche Konversionen in Gaza jedoch unter Todesstrafe stünden, würden sie anonym gehalten. – Der Missionar der argentinischen Gemeinschaft „Verbo Incarnado“ (Fleischgewordenes Wort) betreut mit einem Mitbruder seit einem Jahr die knapp 300 Mitglieder zählende katholische Pfarrei von Gaza. (kipa)</p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=157&pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Bundestag debattiert über Religionsfreiheit. Ein Kommentar.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 11:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Bundestag thematisiert die Religionsfreiheit. Das ist die gute Nachricht des heutigen Tages. Dass die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP dabei den Blick über den Tellerrand des eigenen Regierungsgebiets werfen und jenseits dessen Grenzen insbesondere die Christenverfolgung als Problem &#8230; <a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=146">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Bundestag thematisiert die Religionsfreiheit. Das ist die gute Nachricht des heutigen Tages. Dass die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP dabei den Blick über den Tellerrand des eigenen Regierungsgebiets werfen und jenseits dessen Grenzen insbesondere die Christenverfolgung als Problem identifizieren, eine weitere gute Nachricht. Möchte man meinen.</p>
<p><strong>Religionsfreiheit, die </strong><em><strong>sie </strong></em><strong>meinen. </strong>Bündnis90/Die Grünen sind da anderer Ansicht. Sie haben einen eigenen Antrag in die Debatte am heutigen Vormittag eingebracht und kritisieren die globale Perspektive und den Fokus auf die Christen: Auch hierzulande gäbe es Probleme mit der Umsetzung der Religionsfreiheit, auch andere Religionen seien von Verfolgung betroffen. Die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen, so Bündnis90/Die Grünen, seien in ihrem Ansatz zur Verteidigung der Religionsfreiheit zu sehr auf die Lage verfolgter Christen in der arabischen Welt (Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten), China und Nordkorea „fixiert“. Man möge sich doch beispielsweise auch mal um die Kopten in Ägypten kümmern, schließlich habe sich deren Situation ebenfalls „dramatisch verschlechtert“.</p>
<p><strong>Zu sehr auf verfolgte Christen fixiert? </strong><strong></strong>Ganz abgesehen davon, dass Ägypten ein Land in Nordafrika und ein Kopte wohl ein ganz besonders von Verfolgung betroffener Christ ist und hier eine erhebliche Inkohärenz in der Argumentation vorliegt, die wohl kaum mangelnden geographischen und/oder religionskundlichen Kenntnissen geschuldet sein dürfte, sondern billigend in Kauf genommen wird, um Zweckopposition zu betreiben, ganz abgesehen davon ist es sicher nicht verwerflich, sich um diejenige Religionsgemeinschaft ganz besonders zu kümmern, die in weit über 80 Prozent der Verfolgungsfälle betroffen ist: das Christentum. Selbstverständlich muss man sich auch um die verfolgten Bahá’í kümmern, wie die Bündnis90/Die Grünen zu Recht anmahnen, doch sollte man nicht vergessen, dass die Zahl der verfolgten Christen über 30mal höher liegt als die Zahl der Bahá’í insgesamt. In den vergangenen 30 Jahren wurden etwa 300 Bahá’í ihres Glaubens wegen ermordet. Das ist grausam und durch nichts zu rechtfertigen. Im gleichen Zeitraum wurden etwa 3 Millionen Christen ihres Glaubens wegen ermordet. Auch das ist grausam und durch nichts zu rechtfertigen. Hier unter dem Gesichtspunkt der Dringlichkeit eine Schwerpunktsetzung zugunsten der Christen vorzunehmen, erscheint nicht mehr ganz so engstirnig christdemokratisch „fixiert“, wie Bündnis90/Die Grünen glauben machen wollen.</p>
<p><strong>Religionsfreiheit hier und dort. </strong><strong></strong>Ein weiteres Problem ist der Vergleich von Einschränkungen der Religionsfreiheit in Deutschland und Einschränkungen der Religionsfreiheit im Rest der Welt. Es ist sicher richtig beobachtet, dass auch hierzulande religiösen Menschen der Wind entgegenbläst und sich dagegen zu wehren Aufgabe aller Demokraten, doch dies mit der Situation von Christen, die unter systematischer Verfolgung leiden, auch nur ansatzweise vergleichen zu wollen, grenzt an Zynismus. Ich kann mich nicht erinnern, dass Vertreter der Bundesregierung je gefordert haben, die Ermordung von Muslimen straffrei zu stellen. Ich weiß von keinem Bischof, der dazu aufgefordert hätte, Kirchenaustrittswillige massiv unter Druck zu setzen, ihnen zu kündigen, ihnen Gewalt anzudrohen. Das gibt es hier nicht. Und das ist gut so – sehr gut sogar. Dass jedoch mit derartigen Relativierungen der Einsatz der Bundesregierung gegen die globale Christenverfolgung und für die weltweite Gewährleistung der Religionsfreiheit in ein schlechtes Licht gerückt wird, ist bedenklich. Sehr bedenklich.  <em>Autor:</em> Josef Bordat</p>
<p><em>Weitere Information zur Debatte: </em>http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/ 2010/30461551_kw27_sp_religionsfreiheit/index.html</p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/?p=146&pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.leben-im-geist.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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