Mit Gebet und Aktion gegen Folter

Folter ist nach UN-Angaben weit verbreitet und gehört immer noch zum Rechtssystem vieler Staaten; dabei ist die UN-Antifolterkonvention seit dem 26. Juni 1987 gültig. Allerdings haben mehrere Dutzend Länder, darunter der Iran, der Irak, Birma, Nordkorea und Vietnam diese Konvention nicht unterzeichnet. Der UN-Generalsekretär, der Koreaner Ban Ki Moon, forderte diese Staaten auf, dem Abkommen sofort beizutreten und ihre Gefängnisse durch UN-Beobachter kontrollieren zu lassen.

Die weltweite Bewegung „Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter“ (ACAT) ruft zum Jahrestag der Ratifizierung der Antifolterkonvention („UN-Welttag der Folteropfer“) zur Teilnahme an einer nächtlichen Gebetswache in der Nacht vom 26./27. Juni auf. – Diejenigen, für die diese Ankündigung zu spät kommt, können sich das Anliegen auch anders zu Eigen machen. So kann sich jeder regelmäßig für Gefangene und Folteropfer durch Gebet und Versenden von Appellbriefen einsetzen. Hierbei kommt – neben der ACAT - besonders auch die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) als Partner in Betracht. – Heinz Josef Ernst

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