Beitrag drucken Beitrag drucken

Der Schrei der toten Kinder

Die katholische Kirche feiert seit 1967 am 1. Januar ihren Weltfriedenstag. Aus diesem Anlass hatte der Papst bereits Mitte Dezember 09 eine Botschaft mit dem Titel “Willst du den Frieden fördern, so bewahre die Schöpfung” veröffentlicht. Darin rief er eindringlich zu mehr Verantwortung für die Umwelt auf. Der Mangel an Bewusstsein für die Gesundheit des Planeten sei “nicht weniger besorgniserregend” als “Kriege, internationale und regionale Konflikte, Terrorakte und Menschenrechtsverletzungen”.

Nicht ausdrücklich erwähnt wurde in diesem Zusammenhang der weltweit geführte Krieg gegen die Ungeborenen. Mutter Teresa von Kalkutta betonte wiederholt, dass es keinen Frieden gäbe, solange dieser Krieg tobe. Sie wurde nicht müde, das Lebensrecht der Ungeborenen zu verteidigen, die Gottes Schöpferkraft in sich tragen: “Das Leben gehört Gott, und wir haben nicht das Recht, es zu vernichten!” Ob irgendwelche staatlichen Gesetze die Abtreibung legalisieren oder nicht, ließ sie völlig gleichgültig; für sie war klar, dass es keinen schlimmeren Frevel an der Schöpfung gibt als die Abtreibung: “Man tötet nicht nur Leben, sondern stellt sein eigenes ICH über GOTT. Menschen entscheiden, wer leben und wer sterben soll. Sie wollen sich selbst zum allmächtigen Gott machen…Mir scheint, dass man den Schrei jener Kinder hören kann, die ermordet wurden, bevor sie auf der Welt erschienen, einen Schrei, der vor dem Throne Gottes wiederholt wird!”  (Aus: Christian Feldmann: “Die Heilige von Kalkutta – Mutter Teresa”, Verlag Herder Freiburg).*

Pater Werenfried van Straaten (seit den Zweiten Weltkrieg in Deutschland als “Speckpater” bekannt), Gründer des internationalen katholischen Hilfswerkes “Kirche in Not”, spricht in einer Predigt davon, dass “die scheußlichste Sünde, die jetzt auch in der christlichen Welt begangen wird, der millionenfache Mord am ungeborenen Leben ist”…

Im Matthäusevangelium wird berichtet, dass kurz nach Christi Geburt auf Geheiß von König Herodes Tausende Kinder ermordet wurden. Der Festtag der Unschuldigen Kinder wird am 28. Dezember begangen.

Wie viele Männer und Frauen müssen den Kopf senken, wenn die alte Geschichte der unschuldigen Kinder erzählt wird? Den Müttern von Bethlehem wurden die Kinder mit Gewalt aus den Armen gerissen. Aber was tun Millionen Väter und Mütter im christlichen Westen und im heiligen Russland? Tausende Männer lassen sich sterilisieren. Mit Pillen und Chemikalien oder Spiralen – wie mit Rattengift und Mausefallen – wehren Frauen sich gegen das von Gott gewollte Leben.

Oder sie betreten den Pfad des Meuchelmordes und töten, was schon im Mutterschoß zu leben begonnen hatte. Viele Staaten haben diese Schlachterei genehmigt. Sie wird von der Krankenkasse bezahlt. Aber das Blut der ermordeten Kleinen schreit laut zum Himmel und ihre Klagen werden vernommen vor dem Angesicht des gerechten Gottes.

Gott ist der Freund dieser Kleinen. Darum will Er, dass man den Kindern, denen das Himmelreich gehört, nicht verwehre, zu Ihm zu kommen. Jesus liebte sie so über alle Maßen, dass er sich mit ihnen identifizierte. Er sagte: “Wer ein solches Kind in Meinem Namen aufnimmt, nimmt Mich auf. Wer einem dieser Kleinen Ärgernis gibt, dem ist es besser, dass er mit einem Mühlstein am Hals in die Tiefe des Meeres versenkt wird.” Dieses Wort ist so definitiv und unumstößlich…>>>Die ganze Predigt als Download

“Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen…” (Als Jesus vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem herabblickte, weinte er über sie, weil er ihren Untergang – 70 nach Christus – vorhersah). Heute wie damals hört man nicht auf IHN, der am Kreuz die Feindschaft getötet und die Menschen mit Gott versöhnt hat. Bereits der Prophet Jesaja kündigte ihn als den “Fürst den Friedens” an.  Es wird kein Friede, wenn wir nur ständig wiederholen: “Herr, gib der Welt den Frieden!” Die Menschen müssen – damals wie heute – erkennen, was den Frieden bringt: Nach Gottes Geboten leben!

*Wenn man ein Kind haben wolle, könne man es auch bekommen, sagt die Ordensfrau  schlicht. “Wenn Sie es aber nicht haben möchten, töten sie es nicht, geben Sie es mir!” (siehe “Babyklappe” bei uns). – Wichtig ist, den Betroffenen beizustehen und sie nicht zu verurteilen, wie es “Die Birke” und andere christliche Einrichtungen tun. –  HJE

Erstellt am Samstag 2. Januar 2010
Unter: Schutz des Lebens | Keine Kommentare »

Beitrag drucken Beitrag drucken

Wie gegen einen Räuber…

…seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen! Dies sagte Jesus einer schwer bewaffneten Männer-Schar, die nach dem Verrat des Judas im Garten Getsemani am Ölberg auf ihn losgehen wollte.

Das gleiche mögen die Vorführer des weltbekannten Jesus-Filmes in einem pakistanischen Dorf gedacht haben, als 50 radikale Muslime mit Äxten, Schlegeln und Spaten Vorführer und Besucher angriffen, um die Vorführung zu verhindern. Dazu heißt es in der Meldung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea vom 19.12.09:

“Dabei wurden zwei Vorführer schwer und einer leicht verletzt; auch vier Zuschauer trugen Wunden davon. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct am 9. Dezember in der Ortschaft Chak nahe der Stadt Sargodha (Provinz Punjab). Wie die Filmvorführer Ishtiaq Bhatti, Imtiaz Ghauri und Kaleem Ghulam vom Krankenbett aus mitteilten, hatte ein muslimischer Geistlicher die Dorfbewohner gegen die Vorstellung auf dem Gelände der katholischen Kirche aufgestachelt. Die Angreifer beschädigten den Filmprojektor, verbrannten Filmrollen und suchten dann mit der Beschallungsanlage sowie der Kollekte das Weite.”

Während bei uns im Westen über das Minarettverbot in der Schweiz teilweise Empörung zum Ausdruck kam und kirchliche Medien und Kirchenvertreter von einer “unteilbaren Religionsfreiheit” sprechen, gibt es in islamischen Ländern, wie in diesem Fall Pakistan, die Religionsfreiheit bestenfalls auf dem Papier. Dabei versteht das islamische System unter Religionsfreiheit etwas anderes als wir: Religionsfreiheit dort bedeutet, dass zwar (fast) jeder Muslim werden darf, dass aber ein Muslim seine Religion nicht wechseln darf.

Es sollte auch erwähnt werden, dass in Teilen der islamischen Welt das Minarettverbot gelassener aufgenommen wurde als bei uns in kirchlichen Kreisen (siehe oben): Scheich Yusif Karadawi zum Beispiel, der wohl bekannteste Fernsehprediger der arabischen Welt, gibt sich am Tag danach in der Zeitung “Ash-Shark al Awsat” jedenfalls höchst gelassen: “Die Muslime können auch in Moscheen ohne Minarett beten.” - Von einem Anschlag auf die Religionsfreiheit ist da – aus gutem Grund – nicht die Rede! (Aus dem Kommentar von Wolfgang Molitor, Schwarzwälder Bote, Anfang Dezember 09) >>>Download Artikel: Ein Minarett – ja und?

HJE

Erstellt am Samstag 19. Dezember 2009
Unter: Jesus Christus, Verfolgte Christen | Keine Kommentare »

Beitrag drucken Beitrag drucken

Kein Zeichen von religiöser Intoleranz

Wie die Evangelische Nachrichtenagentur idea berichtet,  hat die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) auf den Schweizer Volksentscheid gegen den Bau neuer Minarette mit Verständnis und Zustimmung reagiert.

Für ein Bauverbot hatten am 29. November 57,5 Prozent der Teilnehmer gestimmt. Das Votum sei kein Zeichen religiöser Intoleranz, „als das es vielfach von Politikern, Kirchenleuten und Journalisten diffamiert wurde“. Die Entscheidung sei vielmehr „ein Nein zum Machtanspruch des Islam und zur Überfremdung der christlich-abendländischen Kultur“, heißt es in einer am 9. Dezember veröffentlichten Stellungnahme des theologisch konservativen Zusammenschlusses in Europa und Südafrika. Sie ist unterzeichnet vom Präsidenten der Konferenz, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), dem Vizepräsidenten, Religionslehrer Andreas Späth (Windsbach/Mittelfranken) und dem Ehrenpräsidenten, dem Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen). Nach ihren Worten ist die Besorgnis der Schweizer Bevölkerungsmehrheit nachvollziehbar und ernstzunehmen. Wer die Entscheidung als Zeichen von „Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Beschneidung der Religionsfreiheit“ darstelle, gehe von einem trügerischen Bild des Islam aus, wie es durch liberale Vertreter dieser Religion in den Medien vorgestellt werde. Ziel des Islam bleibe „die Islamisierung der ganzen Welt mit der damit bestimmenden Rechtsprechung durch die Scharia gemäß dem Koran“. Diesem Ziel diene „auch der vielfach von vermögenden Ölscheichs finanzierte Bau prächtiger und zum Teil überdimensionierter Moschee, die mit ihren Minaretten möglichst alle Kirchtürme überragen sollen“. Moscheen seien nicht nur Gebetsräume; in ihnen werde oft auch politisch agitiert. Von den Minaretten werde fünfmal am Tag öffentlich der Absolutheitsanspruch des islamischen Gottes Allah und des Propheten Mohammed ausgerufen.

Keine Einschränkung der Religionsfreiheit

Die IKBG bezeichnet es als völlig abwegig, den Schweizern zu unterstellen, sie wollten die muslimischen Einwanderer bei der Religionsausübung behindern: „Das geschieht nirgendwo in ihrem Land und ihren Nachbarländern. Im Gegensatz dazu erfahren christliche Minderheiten in den meisten islamischen Ländern keine Toleranz.“ Sie würden dort oft nicht nur behindert und ausgegrenzt, sondern bisweilen gewalttätig verfolgt. Christen werde selbst der Bau kleiner Kirchengebäude – ohne Turm – und die Einrichtung von Andachtsräumen untersagt. „Der massive Protest gegen das Schweizer Minarettverbot wäre glaubwürdiger, wenn er mit einem ebenso leidenschaftlichem Eintreten für die Religionsfreiheit der Christen gerade auch in islamischen Ländern verbunden wäre“, so die IKBG. Sie ruft die Regierungen und alle Verantwortungsträger in Kirche und Politik auf, „unerschrocken und nachhaltig immer wieder für die Religionsfreiheit der benachteiligten, verfolgten und gefährdeten Christen einzutreten“.

Siehe dazu auch den Beitrag “Minarettverbot und Religionsfreiheit” vom 05.12.2009.

HJE

Erstellt am Donnerstag 10. Dezember 2009
Unter: Christliches Europa, Religionsfreiheit | Keine Kommentare »

Beitrag drucken Beitrag drucken

Minarettverbot und Religionsfreiheit

Nachdem sich bei uns die Aufregung über die zahlreichen Moscheebauten in Deutschland gelegt hatte, schlugen die Wellen nach dem Votum unserer geschätzten Schweizer Nachbarn zum Minarettverbot wieder hoch. Warum eigentlich machte sich Entsetzen breit?

Hat man Angst vor Vergeltungsakten islamistischer Gruppen? Sieht man – wie Grüne und Rote – die Integration in Deutschland und Europa gefährdet? Verstößt man damit gegen das im Grundgesetz und in den Menschenrechtserklärungen festgeschriebene Recht auf Religionsfreiheit? (siehe Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 18, vom 10. Dezember 1948 und in der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Artikel 9).

Warum will sich der Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, in diesem Zusammenhang für die Muslime einsetzen? Wo haben sie mehr Freiheit als bei uns? Er sagt unter anderem, dass Leute, die Minarette verbieten, auch Kirchtürme verbieten könnten. – Verboten werden diese nur in der Türkei und anderen islamischen Ländern.

Er sprach auch vom Recht auf einen würdigen Moscheebau – hängt die Würde von der Höhe des Minaretts ab? – Das einzige – immer wieder vorgebrachte – Argument für den Minarettbau ist die Religionsfreiheit (ein sehr dehnbarer Begriff!). Dabei gibt es selbst seitens moderater Muslime die Aussage, dass sie sich dadurch nicht in dieser Freiheit beeinträchtigt sehen.

Sehen wir uns die andere Seite an: “Mit deftiger Rhetorik kritisiert die Regierung in der Türkei das Neubau-Verbot für Minarette in der Schweiz. doch auch in der Türkei haben es religiöse Minderheiten schwer, Gotteshäuser zu bauen oder offiziell genehmigt zu bekommen…” (Aus: Das Kreuz mit den Christen in der Türkei – Deutscher Pfarrer beklagt miserable rechtliche Situation”, Schwarzwälder Bote vom 03.12.2009).

Nun geht es keineswegs darum, gleiches mit gleichem zu vergelten. Die Hoffnung der Bischöfe dabei ist wohl, dass die Muslime vom Entgegenkommen hier bei uns so positiv “überwältigt” werden, dass sie von sich aus den Christen in bestimmten Ländern mehr Freiheit geben. Bisher blieb die Erfüllung dieses Grundgedankens leider  nur ein schöner Traum.

Manche reiben sich dagegen verwundert die Augen, wenn sie den Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 02.12.09 lesen: “In der türkischen Politik, Presse und Bevölkerung wird sehr differenziert über das Minarett-Votum in der Schweiz diskutiert. Bisher gab es noch keine öffentlichen pauschalen Verurteilungen. Ganz im Gegenteil: Das Schweizer Votum, das den Bau von Minaretten verbieten soll, erinnere die türkische Bevölkerung an den eigenen Umgang mit Minderheiten…”. Im türkischen Rechtsblatt Tercüman heißt es: Die Türkei sei auch nicht besser als die Schweiz. “Wenn wir ein Referendum gegen Kirchenglocken abhalten würden, dann würden wohl 90 Prozent für ein Verbot stimmen – und das Land der Schande wären wir.”

Dabei sei das Minarettverbot in der Schweiz noch nicht einmal mit der Situation für Christen in der Türkei vergleichbar, wie der orthodoxe Pater Dositheos gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte. Schon seit Jahren kämpfen die Grichisch-Orthodoxen für die Wiedereröffnung des Priesterseminars auf der Insel Halki, von der das Überleben des Patriarchats abhängt. Bisher hat sich hier noch nichts getan. Und obwohl die türkischen Christen gerade mal 0,2 Prozent der Bevölkerung ausmachen, werden immer wieder Stimmen laut, die im Christentum eine Bedrohung für Land und Leute sehen.
Solche Beschimpfungen, so berichtet Pater Dositheos, habe er jetzt nach dem Votum noch nicht gehört. Er hätte Anrufe von vielen Türken bekommen, doch „bisher gab es keine Drohungen oder Schikanen.“ Auch der türkische Autor Mehemet Barlas mahnte seine Landesgenossen vor solchen unüberlegten Verurteilungen: „Haben wir vergessen, dass man bei uns Andersgläubige abgeschlachtet hat? Dass das Priesterseminar auf Halki noch immer geschlossen ist?“
Theologen und Politologen aus ganz Europa, einschließlich der Türkei, sehen in dem Minarett-Verbot deshalb auch eine Chance. In ganz Europa müsse nun über das Zusammenleben von verschiedenen Religionen nachgedacht werden, erklärt der Jesuit Felix Körner, der selbst lange in Ankara lebte und arbeitete. Und sagt weiter: „Ich finde es gut, dass diese Diskussion jetzt geführt wird, überall in Europa.“ Quellen: Jesus.de; Süddeutsche Zeitung und Schwarzwälder Bote, sowie Menschenrechtserklärungen.

Schlußbemerkung: Eigentlich ging es bei dem Referendum in der Schweiz nur vordergründig um das Minarettverbot. Der Hintergrund ist das wachsende Unbehagen über die zunehmende Islamisierung Europas. Die Ängste gibt es bei uns genauso, nur darf bei uns das Volk nicht abstimmen.

Es steht uns Deutschen also nicht zu, über die Schweizer herzufallen. Wenig hilfreich ist auch der Kommentar in einer katholischen Kirchenzeitung: “Das Thema Integration und Religionspluralität darf nicht denen überlassen werden, die letztlich nur zündeln wollen. Positionen, die bewußt und systematisch keinen Unterschied machen zwischen Islam und Islamismus, darf man das Feld nicht überlassen. Und Religionsfreiheit ist entweder unteilbar oder es ist keine.” – Hilfreich wäre es vielmehr, sich mit dem real existierenden Islam in Ägypten, Sudan, Saudi Arabien, Pakistan, etc. zu beschäftigen. Was hilft es dem Verständnis des Islams, wenn die hier bei uns lebenden (friedlichen) Muslime nicht repräsentativ für die Wirklichkeit in den oben genannten Ländern sind? (Auch bei uns gibt es Gewaltbereite, die Islamisten – schon fünf Prozent sind fünf zuviel; haben wir es denn mit zwei Religionen zu tun? Kommen sie nicht alle aus der gleichen Wurzel? ) – Dieses akademische Geschwafel über die Religionsfreiheit wird beim dem verstummen, der anfängt, sich aktiv für Menschenrechte/Religionsfreiheit einzusetzen. – Dabei zeigt gerade ein Christ seine Liebe zu den Muslimen besonders dadurch, dass er sie als Freunde gewinnt und sich ihnen gegenüber zu Jesus Christus als den einzigen Weg zu Gott bekennt (Jesus ist der Heiland auch der Muslime: “Niemand kommt zum Vater, außer durch mich”). Natürlich auch im Respekt vor dem Glauben des anderen. Dieser Respekt fällt den bedrängten und geschundenen Christen in den islamischen Ländern oft schwer genug, obwohl sie das Gebot der Feindesliebe kennen.

Heinz Josef Ernst


Erstellt am Samstag 5. Dezember 2009
Unter: Islam, Religionsfreiheit | 1 Kommentar »

Beitrag drucken Beitrag drucken

Aufruf zur Religionsfreiheit

Anlässlich des Kongresses „Gedenket der Märtyrer – Christenverfolgung heute“ vom 22. bis 25. November 2009 in Schwäbisch Gmünd haben die Veranstalter – das Christliche Gästezentrum Württemberg „Schönblick“ und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) – und die 10 Kooperationspartner sowie die etwa 250 Teilnehmer mit überwältigender Mehrheit einen Aufruf beschlossen >>>mehr.

Der Aufruf richtet sich an die Deutsche Bundesregierung.

Es bestand Einigkeit unter den Kongressteilnehmern: Der Schutz der Religionsfreiheit ist eine wesentliche Grundlage für unser menschenwürdiges Zusammenleben und die friedliche Koexistenz von Staaten. Die Gewährung von Glaubens- und Gewissensfreiheit trägt dazu bei, den “Kampf der Kulturen” zu entschärfen.

In muslimischen Ländern gibt es eine besondere Variante der Religionsfreiheit: Von einer anderen Religion zum Islam zu wechseln ist erlaubt; es wird sogar Zwangs-Islamisierung - besonders bei entführten minderjährigen Mädchen oder jungen Frauen – praktiziert,   aber den Islam zu verlassen und beispielsweise Christ zu werden, ist bei (Todes-)Strafe verboten. Dabei heißt es im Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: “Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.” – HJE

Erstellt am Freitag 27. November 2009
Unter: Religionsfreiheit | Keine Kommentare »